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Leitsätze für die Stufen

Mittelstufe (Klassen 6/7 und 7/8):

 „Leben und Lernen durch erweiterte Orientierung und Lernwege“


Die zuvor angebahnten grundlegenden Techniken des Lernens werden in den Klassen der Mittelstufe gefestigt und erweitert. Hinzu kommt eine stärkere Ausprägung des Unterrichts auf die sachkundlichen Fächer.

 

Ziel der Mittelstufe ist es:

  • die Eigenverantwortlichkeit der Schülerinnen und Schüler für ihre Lernprozesse und die Selbstständigkeit zu fördern,
  • das klassen- und fachgebundene Lernen zu intensivieren und die Stärken eines jeden Schülers stärker in den Lernweg einzubinden,
  • ihre Sozialfähigkeit zu erweitern und das Gemeinschaftsgefühl durch gemeinsame Projekte untereinander zu stärken.

 
Oberstufe (Klassen 8 – 10):

„Leben und Lernen auf dem Weg zur Berufsfindung“


In der Oberstufe ist das Fach Arbeitslehre mit dem berufswahlvorbereitenden Unterricht Leitfach. Durch lebensnahen, projektorientierten Unterricht sowie durch zwei Betriebspraktika (9. und 10. Klasse) werden die Sach-, Methoden- und Sozialkompetenz der Schülerinnen und Schüler weiter gefördert und gefordert.


Ziel der Oberstufe ist es:

  • die Schülerinnen und Schüler möglichst nah an die Berufsreife heranzuführen.
  • Ab der 8. Klasse nutzen die Schülerinnen und Schüler die Instrumente und Angebote des Übergangssystems Schule-Beruf in NRW. Das Prinzip heißt „Kein Abschluss ohne Anschluss“.
  • In der Klasse 8 findet zunächst eine Potenzialanalyse durch einen außerschulischen Träger (z.B. SBH-West Ahlen, Deula Warendorf) statt. Hier werden die Interessen und Stärken eines jeden einzelnen Schülers herausgearbeitet und für die weitre Berufsvorbereitung genutzt. Im 2. Halbjahr machen die Schülerinnen und Schüler eine sogenannte „Berufsfelderkundung“.

 

Durch Trägergestützte Maßnahmen (SBH-West, Deula) lernen sie verschiedene Berufsfelder kennen.


Praxiskurse in den Klassen 9 und 10 vertiefen die Interessen der Schüler. Zudem finden 2 Betriebspraktika statt. Während dieser Zeit ist die Berufsberatung der Agentur für Arbeit mit im Boot.


Darüber hinaus werden langjährige Erfahrungen und Kontakte der Lehrerinnen und Lehrer zu weiteren außer- und nachschulischen Institutionen und Betrieben intensiv genutzt.


Das Konzept der Schule mit dem Förderschwerpunkt Lernen lässt verschiedene Möglichkeiten der individuellen Schullaufbahn zu.


Bei entsprechenden Leistungen und zielorientiertem, anstrengungsbereitem Arbeitsverhalten ist eine Rückschulung in die Regelschule grundsätzlich möglich.


Nach zehnjährigem Schulbesuch führt die Klasse 10 zum „Abschluss des Bildungsgangs im Förderschwerpunkt Lernen“.


Schülerinnen und Schüler, die vor der Klasse 10 nach zehnjährigem Schulbesuch die Schule verlassen, erhalten ein Zeugnis, das die erworbenen Kenntnisse, Fähigkeiten und Fertigkeiten beschreibt.


In einem besonderen Bildungsgang können die Schülerinnen und Schüler der 10. Klasse bei entsprechender Leistungsfähigkeit einem dem Hauptschulabschluss (nach Klasse 9) gleichwertigen Abschluss erwerben.


In den Zeugnissen werden die Leistungen der Schülerinnen und Schüler ohne Notenstufen beschrieben. Die Leistungsbeschreibung bezieht auch das Arbeits- und Sozialverhalten mit ein.


Die Zeugnisse im besonderen Bildungsgang (Hauptschulabschluss) enthalten darüber hinaus auch Noten.