+++  Overbergschule nimmt frierende Schüler auf  +++     
     +++  Praktikum bringt Ausbildungsplatz  +++     
     +++  Overbergschule soll bestehen bleiben  +++     
     +++  Mehr Praktikanten als je zuvor - Zeitungsartikel  +++     
     +++  Schülerbetriebspraktikum 2016  +++     
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Konzept


Die Schülerzahlen der Overbergschule entsprechen nicht mehr den in Nordrhein-Westfalen für die Förderschulen Lernen geforderten Mindestanforderungen. Deshalb musste der Rat der Stadt Beckum im März 2015 beschließen, die Schule „auslaufend“ zu stellen. Demnach verbleiben die bisherigen Schülerinnen so lange an ihrer Schule, wie dort noch ein verantwortbarer Schulbetrieb aufrechterhalten werden kann (mindestens bis 2017/2018). Neue Schülerinnen und Schüler dürfen nur noch in bereits bestehenden Jahrgängen aufgenommen werden, neue Jahrgänge dürfen nicht mehr gebildet werden.


Auch die Städte Ahlen und Ennigerloh mussten ihre Förderschulen Lernen im März 2015 aus gleichen Gründen auslaufend stellen. Um für die Schülerinnen und Schüler ein pädagogische besseres und flexibleres Angebot erhalten zu können, wurde beschlossen, die Schülerinnen und Schüler der Johanna-Rose-Schule aus Ahlen und der Pestalozzischule aus Ennigerloh fortan in der Overbergschule Beckum zu unterrichten. Die Städte haben eine entsprechende Vereinbarung getroffen.


In der Overbergschule lernen Schülerinnen und Schüler, die aus sehr unterschiedlichen Gründen nicht erfolgreich in der Regelschule mitarbeiten können. Bei den meisten Schülerinnen und Schülern bestehen Entwicklungsverzögerungen mit Beeinträchtigungen des Lernens.


Vor Aufnahme in die Overbergschule müssen zuvor in einem Verfahren (nach AO-SF) der sonderpädagogische Förderbedarf, der Förderschwerpunkt Lernen und die Schule mit dem Förderschwerpunkt Lernen als geeigneter Förderort durch das Schulamt oder die Bezirksregierung festgestellt worden sein. Zudem können Eltern für ihre Kinder mit Förderbedarf auch eine Schule des Gemeinsamen Lernens (Regelschule) wählen.


Die Eltern/Erziehungsberechtigten stellen in der Regel einen entsprechenden Antrag bei der Schulaufsicht.


Die Schülerinnen und Schüler werden von Sonderschullehrerinnen und Sonderschullehrern unterrichtet, die für Förderschulen mit dem Förderschwerpunkt Lernen ausgebildet sind.


Es bestehen feste Klassen der Jahrgänge 6 bis 10. Die Klassenbildung erfolgt zum Teil jahrgangsübergreifend. Es werden alle Fächer der entsprechenden Regelschule (Sekundarstufe I) unterrichtet, zumeist im fächerübergreifenden Unterricht.


Bei der Organisation wird besonderer Wert auf das Klassenlehrerprinzip gelegt, d.h. der Klassenverband und die Zuordnung der Klassenlehrerin/ des Klassenlehrers als Bezugsperson bleibt möglichst über mehrere Jahre bestehen.


Gesamtziel der sonderpädagogischen Förderung ist es, für jede Schülerin und für jeden Schüler eine möglichst selbstständige Lebensführung und Teilhabe am Leben in den Bereichen Arbeit, Familie, Freizeit und Öffentlichkeit vorzubereiten. Besonderer Wert wird auf die enge Verknüpfung von Fach-, Förder- und Erziehungszielen gelegt.


Unterrichtet wird nach Förderplänen. Sie sind orientiert an dem individuellen Förderbedarf der jeweiligen Schülerin/ des jeweiligen Schülers.