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Schnuppertag mit den „Neuen“

07.06.2016

Nach den Ferien gibt es in Ahlen keine Johanna-Rose-Schule mehr. Die Förderschüler lernen dann an der Overbergschule in Beckum. Jetzt lernten sie schon einmal ihre neuen Klassenkameraden kennen.

 

Nach den Beschlüssen der beteiligten Städte und der Bezirksregierung Münster wechseln die verbleibenden Schüler der Johanna-Rose-Schule Ahlen und der ehemaligen Pestalozzischule Ennigerloh zum kommenden Schuljahr an die Overbergschule Beckum, um dort in den nächsten Jahren gemeinsam zu lernen. Die Johanna-Rose-Schule in Ahlen läuft mit diesem Schuljahr aus.
Die Kollegien der Schulen hatten sich bereits mehrfach getroffen, um sich miteinander für das neue Schuljahr abzustimmen. Nun sollten sich auch die Schüler kennenlernen. Die Beckumer Schule hatte dazu viele attraktive Stände auf dem Schulgelände aufgebaut und so wartete man bei bestem Wetter gespannt auf die Gäste. Als die Busse schließlich eintrafen, war auf vielen Gesichtern eine deutliche Skep­sis abzulesen. „Wie sind die denn da an der neuen Schule?“ oder „Kann man sich mit denen, die zu uns kommen, denn auch gut vertragen?“, das waren Fragen die Josef Rehbaum, Schulleiter der Ahlener und seit drei Jahren auch der Beckumer Schule, in den vergangenen Tagen häufig zu hören bekommen hatte.


In seiner Begrüßung lud Rehbaum alle Beteiligten ein, bei Spiel und Spaß miteinander ins Gespräch zu kommen und sich ein wenig kennenzulernen. Für das Programm zeichnete der Beckumer Kollege Heiner Mentrup verantwortlich, der zuvor 15 Stationen mit abwechslungsreichen Aufgaben aufgebaut hatte. Treffsicherheit mit Pfeilen oder Bällen, Reaktionsschnelligkeit oder gute Zusammenarbeit in der Gruppe waren dabei nur einige Herausforderungen. Jeweils zwei Schüler aus Beckum und Ah­len sowie ein Schüler aus Ennigerloh bildeten ein Fünferteam, das sich mit einem Laufzettel versehen auf den Weg machte, um möglichst viele Punkte zu sammeln. Schon bald ging es an den Stationen um die beste Taktik und alle Beteiligten kamen dazu miteinander ins Gespräch.


Um das gemeinsame Erleben schließlich abzurunden, gab es noch vor der Siegerehrung Würstchen vom Grill und Getränke, die die Fördervereine der Schulen bereit gestellt hatten. „Super gelaufen!“ freute sich Rehbaum, als er sich abschließend bei allen bedankte. Und an die Schüler gewandt fügte er hinzu: „Ihr habt heute prima zusammengearbeitet und ich bin sicher, dass ihr nach den Ferien hier an der Overbergschule gut miteinander auskommen und eine gute Zeit erleben werdet.“